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Online-Klima-Maßnahmen-Register
| Verantwortliches Ressort | Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg |
|---|---|
| Zuständiges Ressort | Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg |
| Sektor | Abfallwirtschaft |
| Datum des Eintrags | 28.06.2024 |
| Kurzbeschreibung | Das chemische Recycling kann sich zu einem wichtigen Baustein für eine funktionierende nachhaltige Kreislaufwirtschaft entwickeln, indem es der „klassischen“ werkstofflichen Verwertung ergänzend (das heißt nicht ersetzend) an die Seite gestellt wird. Es eröffnen sich damit auch neue Recyclingmöglichkeiten für Materialien, die bisher energetisch verwertet werden, wie beispielsweise stark verschmutzte Kunststoffe und Verbundmaterialien. Das chemische Recycling ist daher geeignet, Abfallströme aus der energetischen Verwertung heraus und in eine höherwertige Verwertung zu bringen und damit eine Kreislaufführung der Stoffe zu ermöglichen. |
| Weiterführende Informationen | Die rechtlichen Rahmenbedingungen auf EU und Bundesebene wurden begleitet. Im Rahmen des Bundesratsverfahrens zum VerpackDG hat Baden-Württemberg sich für eine innovations-offene, materialbezogene Ausgestaltung der Quoten im Verhältnis zum konventionellen mechanischen Recycling eingesetzt. Im Kontext des sog. „Kunststoffpiloten“ hat sich Baden-Württemberg für die Aufnahme von End-of-waste Kriterien für das chemische Recycling eingesetzt. Im Jahr 2025 wurde zu einem Fachgespräch in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin eingeladen, um die Chancen und Herausforderungen des chemischen Recyclings miteinander zu diskutieren. |
| Rahmenbedingungen | Bundesebene EU-Ebene |
| Adressaten | Unternehmen |
| Startdatum | Fortlaufende Maßnahme |
| Enddatum | Fortlaufende Maßnahme |
| Maßnahmenart | Austausch, Informationen Ordnungsrecht |
| Wirkungsweise | indirekter Beitrag zur Emissionsminderung (vorbereitend/flankierend) |